Mehr Leistung für PostgreSQL

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Die Entwickler des Open-Source-Datenbanksystems PostgreSQL liefern mit Version 8.3 über 280 Bugfixes und einige neue Funktionen.

PostgreSQL bietet ein beständigeres Leistungsverhalten als die Vorgängerversionen, versprechen die Entwickler. So sollen durch »Heap Only Tubes« (HOB) bis zu 3/4 des Verwaltungsaufwandes in häufig aktualisierten Tabellen eingespart und kürzere Antwortzeiten durch verteilte Checkpoints und asynchrone Commits erreicht werden. Zwischen 5 und 30 Prozent soll dies den Durchsatz bei der Transaktionsverarbeitung beschleunigen.

Zudem unterstützt PostgreSQL nun synchronisierte Lesevorgänge, was die Zahl der Schreib-Lese-Zugriffe vor allem bei Data-Mining-Anwendungen minimieren soll. Auch gibt es einige neue Protokollfunktionen und einen geringeren Overhead im Statistik-Kollektor.

Unter Windows wird PostgreSQL nun mit Visual C++ kompiliert und soll daher auf Windows-Systemen eine bessere Leistung und höhere Stabilität erreichen.

Für Entwickler dürfte interessant sein, dass das Datenbanksystem nun SQL/XML gemäß dem ANSI-Standard unterstützt, inklusive XML-Export. Für die Authentifizierung stehen nun GSSAPI und SSPI bereit und mit UUID sowie ENUM gibt es neue Datentypen. Außerdem sind nun Arrays aus zusammengesetzten Datentypen möglich.

Die Volltextsuche Tseach2 hat man weiterentwickelt. Sie bietet jetzt eine verbesserte Verwaltung und neue Wörterbücher und Sprachen.

PostgreSQL kann in Version 8.3 für Linux, Solaris und Windows heruntergeladen werden. Eine Auflistung aller Änderungen liefern die Release Notes. (dd)

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