Pr0n-freier Mobilfunk

Israelischer Mobilfunkkonzern will zensierten Dienst für besonders konservative Telefonierer anbieten.

von Fritz Effenberger 0

Keine Verbindungen zu Pr0n-Angeboten oder ähnlichen unaussprechlichen Rufnummerbetreibern will die in Israel marktbeherrschende Bezeq Israel Telecom in einem neuen Service zulassen. Ohne Aufpreis bekommt der koschere Mobilfunknutzer die Gewissheit, dass auch Vertippen nicht etwa zu einer ungewollten Verbinmdung mit ganz besonders freundlichen Damen oder Herren führt. Dies sei nicht nur für die ultra-orthodoxen Juden interessant, so Bezeq-CEO Avi Gabbay, sondern etwa auch für Eltern, die sich um das seelisch-moralische Wohl ihrer Sprösslinge Sorgen machen. Herr Gabbay, haben sie schon daran gedacht, diesen Service auch im ländlichen Bayern anzubieten? Aber mal im Ernst, das Problem mit solchen Filterlisten ist eher, dass grundsätzlich auch Angebote dort verzeichnet werden, die gar nicht anstössig sind. So etwas wie Schwangerschaftsberatung. Wetten, das passiert ihnen auch, Herr Gabbay? [fe]

Reuters

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Letzter Kommentar




0 Antworten zu Pr0n-freier Mobilfunk

  • 4. Februar 2008 à 16:08 von ich, du, er, sie und es

    “etwa zu einer ungewollten Verbinmdung mit”

  • 4. Februar 2008 à 16:47 von Peek

    Na komm, die Tasten liegen auch direkt nebeneinander.

    Prinzipiell find ich das Angeboit OK. Diverse deutsche Politiker würden das aber lieber als Standard sehen und nicht als optionale Funktion.

  • 4. Februar 2008 à 20:22 von Yeaha!

    Sicher ist in deren Angebot Web surfen enthalten…

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