Motorola will Handy-Sparte loswerden

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Der Mobiltelefon-Sektor soll entweder verkauft oder als Spinoff in der freien Wildbahn des Marktes ausgesetzt werden.

Das anscheinend unaufhaltsame Abrutschen in der Rangliste der Handy-Produzenten hat das Motorola-Management offenbar dazu gebracht, über die drastischsten Maßnahmen nachzudenken. Knapp zwei Jahre, nachdem der Hersteller Dank des RAZR-Handys einen Marktanteil von 23 Prozent erobern konnte, scheint die Unternehmensspitze bereit, vor dem Großinvestor Carl Icahn zu kapitulieren.

Der fordert schon seit geraumer Zeit, dass bei Motorola kräftig aufgeräumt werden müsse und hat eine Zerlegung des Konzerns vorgeschlagen. Dumm nur, dass die Handy-Sparte eigentlich das Kernstück ist – die beiden anderen Bereich Bereiche, die vor allem TV-Set-Top-Boxen bzw. Computer- und Kommunikations-Equipment verkaufen, sind deutlich kleiner.

Spekuliert wird jetzt unter anderem, dass die Motorola-Mobiltelefon-Sektion an einen asiatischen Hersteller gehen könnte, der sich damit Zutritt zum amerikanischen Markt verschafft und letztlich seine eigenen Erzeugnisse unter dem Motorola-Mäntelchen verkauft. [gk]

Yahoo /AP