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Microsoft will Yahoo kaufen

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Und bietet gleich mal 44,6 Milliarden US-Dollar in einem persönlichen Schreiben an den Aufsichtsrat.

Und wieder einmal hatte die Gerüchteküche den richtigen Riecher: Microsoft hat die Absicht geäussert, Yahoo zu kaufen, 62 % über dem aktuellen Marktwert. Das ist allerdings nicht so bemerkenswert, da der Aktienkurs der gebeutelten Internetfirma mit dem Ausrufungszeichen als Namensbestandteil Seit dem letzten Oktober um 46 % gefallen war. Der Aufsichtsrat versprach, das Angebot zu prüfen. Wahrscheinlich findet er es gut, schliesslich bedeutet so eine Übernahme, dass alle Beteiligten Top-Manager einen unanständigen Haufen Geld bekommen. So ganz einfach ist der Deal aber nicht; schliesslich gibt es handfeste Gründe dafür, dass weder Microsoft noch Yahoo Marktführer bei Internetangeboten sind. Und ausserdem müsste das Redmonder Grossunternehmen für diesen Ankauf seinen Geldspeicher komplett leeren, selbst wenn ein Teil durch Aktientausch aufgebracht würde. Viel mehr ist nicht auf dem Sparbuch, und die nächste EU-Strafzahlung wäre dann wohl nur noch mit Kreditaufnahme zu finanzieren, was den Handlungsspielraum des Redmonder Riesen weiter einengt. So oder so, das hier ist eine spannende Entwicklung. [fe]

BBC