Suchmaschinen-Spam auf dem Vormarsch

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Digitaler Werbemüll ist erneut auf dem Vormarsch. Eine neue Studie zeigt: Spammer machen sich vor allem aktuelle Ereignisse zu Nutzen um so ihre Opfer hinters Licht zu führen.

Sicherheitsexperte MessageLabs stellt in seinem Intelligence Report für den Januar dieses Jahres fest: Spam ist auch weiterhin auf dem Vormarsch und aktuelle Ereignisse wie gute Vorsätze für das neue Jahr oder die sich abzeichnende Kreditkriese sind für die illegalen Werbetreibenden willkommene Themen.

Besonders kritisch sieht das Security-Unternehmen den Trend, dass Suchmaschinen immer weiter in das Visier der Spammer rücken. Knapp 17 Prozent des gesamten Spamaufkommens entfielen in diesem Monat auf diese Art der Werbeverbreitung. Web-Betrüger nutzen dabei in aller Regel die Suchmaschinen von Google und Yahoo. So locken sie die Internetnutzer auf ihre Websites, indem sie aus Suchanfragen erzeugte Verknüpfungen in E-Mail-Nachrichten einbetten. Kaum ein Spamfilter ist in der Lage solche Werbung zu blocken, da so unter Umständen Google und Yahoo komplett geblockt werden müssten. (mr)

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