Rapidshare geht in Berufung gegen GEMA

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Nachdem das Landesgericht Düsseldorf die negative Feststellungsklage von RapidShare gegen die GEMA abgewiesen hat geht der Hoster nun in Berufung.

RapidShare fordert von der GEMA eine exakte Definition der Prüfungspflichten für Hoster. Im Endeffekt also das Maß der Nutzung von Softwarefiltern, Registrierung aller User, Erhöhung der Anzahl der Abuse-Mitarbeiter und der Prüfung von Link-Ressourcen. ” Unserer Meinung nach ist es kontraproduktiv, das Internet und das Hosting pauschal dafür zu verdammen, dass sie wie jede Infrastruktur missbraucht werden können”, begründet Bobby Chang, Geschäftsführer von RapidShare. “Unser Ziel ist Rechtssicherheit?, so Chang, “Das Verfahren war der notwendige erste Schritt auf dem Weg dorthin”.

Zuvor hatte RapidShare bereits ein von der GEMA eingeleitetes Verfahren in der ersten Instanz verloren, das in der Berufung in weiten Teilen aufgehoben wurde. ” Unserer Meinung nach ist es kontraproduktiv, das Internet und das Hosting pauschal dafür zu verdammen, dass sie wie jede Infrastruktur missbraucht werden können”, fügt der Geschäftsführer an. (mr)

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