Eons: Dem Portal für Alte fehlt der Nachwuchs

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Eines der kuriosesten Social Networks kam nicht richtig in die Gänge. Nun sollen junge Leute das Netzwerk für Alte retten.

inq_eons.jpgDas US-Start-Up legte im August 2006 lautstark und mit 32 Millionen Dollar Venture Capital versorgt los. Um Mitglied bei Eons werden zu dürfen, musste man aber mindestens 50 Jahre alt sein. Damit durfte nicht einmal Gründer Jeff Taylor (45) aktiv mitwirken. Irgendwie hat das den Erfolg der Site limitiert, dessen beste Besucherzahl im Mai 2007 bei 1,2 Millionen lag. Vorigen Monat waren es übrigens nur noch 400.000. Ab heute nun ist die 50er-Schranke gefallen. Nun dürfen auch etwas jüngere Websurfer vorbeischauen. Hüstel. Ab 13 Jahren. Ob sich die Generationen nun wirklich bei Eons begegnen und über die Probleme der Alten lesen wollen? Eigentlich hätte es ja schon genug Baby Boomer gegeben, aber die haben bestimmt schon einen großen Freundeskreis – oder einen Facebook-Account. (rm)

TechCrunch