Yahoo räumt auf – beim Personal

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Das einstige Wunderkind steckt immer tiefer im Schlamassel. Aus dem will man sich unter anderem mit einer Entlassungswelle retten.

Nachdem Yahoo schon wieder steigende Verluste vermelden musste, hat Firmen-Mitgründer Jerry Yang verkündet, dass jetzt ein größerer Strategiewechsel angesagt sei. Als erstes fiel ihm dazu originellerweise ein, dass man sich ab Februar von 1.000 der 14.300 Beschäftigten trennen wolle, was 2009 dann auch wieder zu Wachstum führen werde.

Damit scheint einstweilen auch der kreative Gipfel der Unternehmensführung erreicht zu sein, und Yang zeichnete mit Sprüchen wie dem von “Gegenwind”, der in diesem Jahr zu erwarten sei, auch nur noch ein düster werdendes Bild von der Zukunft.

Der Anteil von Yahoo am Suchmaschinenmarkt soll im Laufe des Jahres von 21 auf 17 Prozent zurückgegangen sein; außerdem sehen Analysten die Gefahr, dass der Firma Partnerschaften mit Telekom-Firmen wie AT&T flöten gehen, für die Yahoo Breitband-Zugänge verkauft. [gk]

Washington Post