HP zeigt Notebook-ähnlichen Thin-Client

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Hewlett-Packard erweitert seine Thin-Client-Produktpalette um drei Modelle – wovon eines wie ein Notebook aussieht.

Virtualisierungslösungen bringen die Zeit der großen Server zurück und “degradieren” die Arbeitsplatz-PCs an vielen Stellen zu preiswerteren Thin Clients. Nicht ganz: mit dem mobilen Thin Client “Compaq 6720t” bringt HP ein äußerlich wie ein Notebook aussehendes Gerät, das zudem mit WLAN nach a-, b- und g-Standards umgehen kann sowie mit einem ganzen Gigabyte Flash-Speicher ausgestattet ist. Als Betriebssystem agiert Windows XP Embedded.

Trotzdem ist der Client “thin” und kommt nur mit einem Intel Celeron M – der Rechner holt sich den Großteil der Rechenpower über eine schnelle Netzwerkschnittstelle vom Server.

Auch, wenn Compaq auf dem Gerät steht (eine Marke, die HP vor Jahren erworben hatte), hätte das Gerät ehrenhalber “Neoware” heißen müssen: Den Experten für mobile Thin Clients hatte Hewlett Packard vor zwei Monaten übernommen. Der Hersteller gibt an, er habe im neuen Gerät die Neoware-Expertise mit eigenen Erfahrungen im Notebook-Sektor kombiniert.

Der Compaq 6720T soll zuerst nur in den USA für 775 Dollar und in Japan zu haben sein; in Deutschland kommt er erst im April. Ob der Rechner auf der CeBIT gezeigt wird, ist noch nicht bekannt. Ob man in Deutshland für einen Thin Clint noch dazu so viel verlangen kann wiein den USA, ist fraglich: Hierzulande sind für den Preis schon vollwertige Notebooks zu haben.

Für die zwei Desktop-Thin-Clients t5735 und t5730 gibt es immerhin schon Daten: Die “wirklich dünnen” Clints sind bereits erhältlich und besitzen keinerlei eigenen Speicher oder WLAN-Funktionen. Und kosten 419 beziehungsweise 539 Euro. (mk)

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