Firefox-Marktanteil klettert in Europa auf 28 Prozent

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Besonders beliebt ist der Open-Source-Browser in Finnland und Slowenien, wo er fast für die Hälfte aller Webseitenaufrufe verantwortlich ist.

Den französischen Internet-Statisitkern von XiTi Monitor zufolge stieg der Marktanteil von Firefox in Europa zum Ende des vergangenen Jahres auf 28,0 Prozent. Ein Jahr zuvor lag der Open-Source-Browser noch bei 23,1 Prozent, legte dann zu Jahresanfang 2007 schnell zu, bevor er zur Mitte des Jahres in eine kleine Schwächphase geriet und erst im letzten Quartal wieder Zuwächse verzeichnen konnte.

Beliebt ist Firefox vor allem in Finnland und Slowenien, wo er auf einen Marktanteil von 45,4 beziehungsweise 44,6 Prozent kommt. Auch in Polen, der Slowakei und Ungarn schafft es der Browser über die 40-Prozent-Marke. Deutschland liegt mit einem Firefox-Marktanteil von 34,2 Prozent etwas zurück, aber immer noch deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

((Bild: XiTi))

Erstaunlich unpopulär ist Firefox in den Niederlanden, Großbritannien und Dänemark, die zwar bei Internet- und Computer-Nutzung und der Breitbanddurchdringung gut dastehen, deren Bevölkerung aber offenbar andere Browser bevorzugt.

Der Internet Explorer kommt nach den XiTi-Statistiken in Europa übrigens auf 66,1 Prozent. Opera erreicht 3,3 und Safari 2,0 Prozent. (dd)

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