eBay baut Gebührenmodell um

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Um mehr Angebote auf die Auktionsseite zu holen, wird das Einstellen von Waren günstiger, der Verkauf dann aber deutlich teurer.

Noch nicht richtig im Amt, zaubert John Donahoe (Bild) als künftiger Präsident und Vorstandsvorsitzender von eBay eine neue Gebührenstruktur aus dem Ärmel. “Verkäufer, die ihre Angebote sorgfältig beschreiben, die Ware schnell versenden und dafür angemessene Versand- und Verpackungsgebühren verlangen, können zukünftig Preisnachlässe in Anspruch nehmen”, lautet sein Angebot, das im Februar für die USA eingeführt wird.

Während die Kosten für das Einstellen also bald sinken, sollen die Gebühren für abgeschlossene Geschäfte empfindlich steigen. Bei Transaktionen unter 25 Dollar sind künftig 8,75 Prozent des Verkaufspreises fällig – eine Steigerung von rund 65 Prozent.

Weiterhin sollen die Anforderungen an die Verkäufer steigen und das Bewertungssystem verändert werden. Angebote von Verkäufern, mit denen Käufer besonders unzufrieden sind, werden zukünftig in den Suchergebnisseiten weiter unten geführt. Zudem müssen solche Verkäufer künftig sicherstellen, dass sie zur Abwicklung einer Transaktion eine sichere Zahlungsmethode wie beispielsweise Paypal anbieten. Die detaillierten Neuerungen für den deutschen Markt will eBay am 11. Februar bekannt gegeben. (rm)

Bild: ebay

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