Der 500.000-Euro-PC

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Dafür sind nicht nur zwei Intel-Kerne mit 3 GHz drin, sondern auch reichlich protzige Diamanten auf der Haube.

Dieses Angebot macht der japanische Computerhersteller Zeus für Leute ohne Geschmack und Verstand, aber mit sengend heißen Geldbündeln in den Taschen. Das Modell Jupiter strahlt in einem massiven Platingehäuse. Auf der Schatztruhe aus Platin sind Diamanten (nein, nicht diese billige Swarovski-Sorte) so angeordnet, dass sie an Sternzeichen erinnern. Gebildete Stände allerdings könnten sich daran stören, dass dem Jupiter seit Jahrhunderten das Metall Zinn und nicht etwa Platin zugeordnet wurde.

Das Innenleben kann den Preis von 80 Millionen Yen nicht die Bohne rechtfertigen: Prozessor Intel Core 2 Duo mit 3 GHz, Grafikkarte Geforce 7200 GS mit 256 MB, SATA-Festplatte mit einem Terabyte, 2 GB RAM und wahlweise ein optisches Laufwerk für Blu-Ray oder HD-DVD. Vorinstalliert ist Windows Vista Ultimate.

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Wer es eher traditionell-protzig mag, beweist das mit dem Modell Mars, das den gleichen PC-Aufbau in Gold statt in Platin hüllt. Das reißt allerdings nur ein Loch von 60 Millionen Yen (380.000 Euro) in die Tasche.

(Nick Farrell/bk)

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Zeus Computer