Siemens löst WLAN-Stromversorgungsproblem

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Das münchner Unternehmen hat laut eigenen Angaben die bisherigen Schwierigkeiten mit der WLAN-Energieversorgung durch eine Power-over-Ethernet-Lösung behoben.

Vertriebsleiter Marcus Birkl von HiPath Wireless bei Siemens Enterprise Communications hat sich über die Zukunftspläne des Unternehmens geäußert. Unter anderem plant das deutsche Unternehmen sich verstärkt auf den 802.11n Draft 2.0-Standard zu konzentrieren und schon bald die ersten Geräten auf den Markt zu bringen. Bisher hielten sich die Branchengrößen mit Zusagen zum neuen Standard zurück. Lediglich Home-Lösungen waren bislang verfügbar. Siemens ist inzwischen allerdings entschlossen nun fest auf den 802.11n-Zug aufzuspringen. “Wir sind davon überzeugt, dass etwaige Änderungen im finalen Standard nur softwareseitig sein werden”, erklärt Birkl gegenüber Pressetext.

Auch die Stromversorgung von WLAN-Access Points soll in Zukunft kein Problem mehr sein. Durch Power-over-Ethernet (PoE) sollen die 802.11n-WLAN-Access-Points in Zukunft ihre Energie beziehen. Das bisherige Problem war allerdings, dass solche Geräte 18-20 Watt Leistung haben und der gängige PoE-Standard 802.3af aber nur knapp 13 Watt effektive Leistung bietet. (mr)

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