KDE für Mac und Windows

Allgemein

Der Open-Source-Desktop besetzt weitere Betriebssysteme. Previews und Snapshots sind bereits verfügbar.

Den Sprung von Linux auf andere Betriebssystem-Wirte ermöglicht das Entwickler-Toolkit Qt. Das kommt von der norwegischen Softwarefirma Trolltech, die wiederum gerade vom finnischen Handybauer Nokia übernommen wird. Wie sich dieser Kauf auswirken kann, dürfte nicht nur in der der Linux-Welt noch heftig diskutiert werden.

Aktiv portiert werden bereits die Kernprogramme des KDE-Desktops, die Koffice-Suite, sowie der Musikplayer Amarok.

Projektleiter Aaron Seigo meint, durch das Ziel der plattformübergreifenden Entwicklung von KDE werden „potenziell die Karten neu gemischt“, was Technologie und Open-Source-Software im allgemeinen angeht. Bei der Keynote-Ansprache zur Einführung von KDE 4.0 erklärte er:

„Die Entwickler haben erkannt, dass es für jeden von uns, der für freie Betriebssysteme programmiert, Hunderte von Programmierern bei Windows und Mac gibt. Und wir vergaben die Chance, freie Software zu ihnen allen zu bringen … In gewisser Hinsicht waren Windows und Mac eine Art von Ghetto ohne freie Software, daher begannen wir mit KDE 4 an Portierungen für Windows und Mac zu arbeiten.“

(bk)

Pojects / KDE on Mac OS X

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Ars Technica