Microsoft: Kein Big Business im Internet

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Während man in Redmond den Tanz um den goldenen Quartalsbericht aufführt, hat ein Wirtschaftsjournalist mal genau in die MS-Bilanz geschielt. Er fand eine offene Wunde und griff eiligst zum Salzstreuer.

Die schmerzende Stelle im Konzern ist nach wie vor der Online-Sektor. Zwar sorgen MSN und alle anderen Web-Aktivitäten für 863 Millionen Dollar (knapp 600 Mio. Euro) Umsatz, produzierten dabei aber laut CNBC-Mann Jim Goldman lockere 200 Milliönchen Verlust im vorigen Quartal. Auch hinke das Online-Jahreswachstum von 24 Prozent im Jahr (ohne Zukäufe) der Konkurrenz hinterher. Goldman vermutet, dass Microsoft nun viel entschlossener versuchen werde, Yahoo zu kaufen. (rm)

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