Palm bereinigt Treo-Sammelklage mit Einkaufsgutscheinen

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Der PDA-Pionier löst die Sammelklage um fehlerhafte Treo-Smartphones mit einer gütlichen Einigung.

Palm-Kunden, die 2005 einen Palm-Treo der Serien 600 und 650 kauften, mussten ihr Gerät oftmals ersetzen oder mehrmals reparieren lassen. Die betroffenen Käufer hatten sich schließlicfh “zusammengerottet”, um im September 2005 eine Sammelklage einzureichen.

Die damalige PalmOne habe Mängel an Displays, schlechter Tonqualität und mehr auch durch Updates und Austauschgeräte nicht beseitigt.

Palm geht es finanziell zur Zeit ohnehin nicht gut – mit Millionenforderungen kann der einstige Pionier also nicht mehr karkommen. Nun ist eine Lösung gefunden, teilt das Unternehmen seinen Kunden mit.

Nach der außergerichtlichen Einigung bekämen die Betroffenen Nachlässe von bis zu 75 US-Dollar auf den Kauf eines neuen Palm-Geräts. Da es doch nicht wenige Kunden waren, geht das trotzdem ins Geld – obwohl diese Lösung zugleich neue Umsätze generiert. Palm muss also weiter Kosten senken – und teilt im selben Atemzug mit, dass man vor allem wegen dieser Zusatzkosten rund 30 Shops in den USA. schließen werde. (mk)

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