Neue Google-Docs-Funktionen sollen Firmen erreichen

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Google hilft mit einer Windows-Software, größere Dokumentenmengen auf einen Rutsch in sein Online-Office zu übertragen. Zudem beherrscht das Präsentationsmodul nun die Erzeugung von PDF-Dokumenten.

Die Google-Online-Applikationen können durch Programmierer mit APIs für andere Aufgaben “angezapft” werden. Wie das geht, zeigt Google jetzt selbst mit neuen Anwendungen, die den Austausch zwischen PC und Online-Anwendung wesentlich erweitern.

In seinem Blog stellt Google etwa den “Documents List Uploader” bereit. Dieser kann mit nur einem Befehl mehrere Dokumente gleichzeitig in Google Docs übernehmen. Jedes Dokument in einer Firma auf das Online-Office zu übertragen, war bislang zu aufwendig für viele potentielle Profi-Anwender.

Kleiner Wermutstropfen: Damit das kleine Tool genutzt werden kann, muss das .NET Framework ab Version 2.0 installiert sein.

Als weitere Neuheit zeigt Google neue Druck- und Exportfunktionen für sein Präsentationsmodul: Ein PDF-Export ist ebenso geboten wie eine neue Druckfunktion, die wiederum auf dem PDF-Output aufbaut. Für Previews lassen sich bis zu 12 Seiten in eine PDF-Datei schreiben werden.

Ebenso neu ist die Integration von Vektorgrafiken in Diagramme oder Zeichnungen – die ist zwar noch nicht perfekt, doch Google bezeichnet seine Arbeiten immer lange Zeit als Betaversion – keine Erfolgsgarantie also. Auch der Einbau von Kopf- und Fußzeilen in Dokumente ist mit kleinen Bugs einhergegangen – schon Anfang Januar wurde diese Funktion integriert, doch erst einmal nicht groß vermarktet. Die undscheinbaren Bugfixes sind jetzt online zu begutachten. (mk)

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