Suizid per Internet? Polizei untersucht Todesserie

Allgemein

Die walisische Polizei untersucht derzeit die Internetkommunikation von mindestens sieben Jugendlichen, die sich in den vergangenen Monaten aus unerfindlichen Gründen das Leben genommen hatten.

Die Hintergründe der Selbstmordserie rund um Bridgend sind den Ermittlungsbeamten ein Rätsel. Sie vermuten nun, dass sich die Kids im Internet getroffen und gegenseitig über ihre Selbstmordpläne in Kenntnis gesetzt haben. Um dies zu prüfen, hat man nun das komplette Computerequipment der Opfer beschlagnahmt. Insbesondere auf den E-Mail-Verkehr, Forenbeiträge, Chatroom-Accounts oder Eintragungen in Social Networks haben es die Beamten abgesehen.
Die Eltern der Teenager bestätigten mittlerweile, dass ihre Kinder teilweise stundenlang vor dem Computer gesessen hätten. Einige waren auch nachweislich Mitglieder bei Bebo. Aber das heißt ja noch nichts. (rm)

pte