Schlechte Zahlen bei Qimonda

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Der Speicherchiphersteller macht mehr als eine halbe Milliarde Euro Verlust und verschiebt daher den Bau einer neuen Fabrik in Singapur.

300-mm-Produktionsstätte in Singapur verschoben, bis sich die Marktbedingungen verbessern. ___

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2008 erreichte Qimonda einen Umsatz von nur noch 513 Millionen Euro. Das ist ein Rückgang von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und lag dem Unternehmen zufolge vor allem am schwachen Dollar und einem Preisrutsch bei Standard-SDRAMs. Nachdem man im ersten Geschäftsquartal 2007 noch einen Überschuss von 177 Millionen Euro erwirtschaftete, muss man nun einen Fehlbetrag von 590 Millionen Euro ausweisen.

Dennoch ist man bei Qimonda zuversichtlich, hat man doch die Betriebskosten gesenkt und die Produktivität gesteigert. Zudem liegt man gut im Zeitplan bei der Umstellung auf 80- und 75-Nanometer-Fertigung. Trotzdem fährt man die Investitionen für 2008 auf 400 bis 500 Millionen Euro zurück und verschiebt den Bau einer neuen Produktionsstätte in Singapur. (dd)

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