Provider verlangte bloß 7,5 Mios zu viel

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DreamHost berechnete Kunden flockige 7,5 Millionen Dollar (5,21 Mio. Euro). Oops.

Es war das klassische Eigentor, und sogar mit Ansage: DreamHost kündigte vor rund einem Monat stolz seine neuen Büros im Firmen-Newsletter an und meinte ironisch: “Wenn sich im nächsten Monat Ihre Rechnung verdreifacht, wissen Sie warum…” Blöd nur, dass es wirklich so kam: Statt eines Monatsbeitrags buchte das Unternehmen bei den Kunden einfach mal den gesamten Jahresbeitrag auf einen Schlag ab. Eine schöne Umsatzsteigerung, die nur bei den Betroffenen keine Freude auslöste. Zumal viele Amerikaner ihre Hosting-Kosten per Kreditkarte begleichen. Die überhöhte Abbuchung führte wohl dazu, dass unzählige Kreditkarten von Kunden gesperrt wurden. Jene konnten plötzlich nirgendwo mehr bezahlen. Schlimmer noch, platzende Kreditkartenzahlungen führen direkt zu einer schlechten Einstufung, was mit Strafzinsen belohnt wird.
DreamHost versuchte, die Panne mit Humor zu überspielen: In einem Blog-Eintrag entschuldigt sich Homer Simpson bei den Kunden. Ob das reicht? (rm)

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