Ebay-Chefin versteigert ihren Posten

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Nach ziemlich genau zehn Jahren an der Spitze des Online-Auktionshauses plant Meg Whitman ihren Abgang.

inq_ebaychefin.jpgDie Indizien für den Rücktritt hat das Wall Street Journal ausgegraben. Demnach habe sie schon viele Managementpflichten an ihre Stellvertreter übertragen, um ihr Ausscheiden vorzubereiten. Keine schlechte Idee, denn bei eBay läuft es nicht mehr allzu rund. Das Journal vermutet, dass Whitman mit Bekanntgabe der bescheidenen Zahlen vom ersten Quartal auch gleich den Führungswechsel bekanntgeben dürfte. Ob das besonders viel Optimismus im Markt auslöst, bleibt fraglich. Ihr Nachfolger wird nämlich wahrscheinlich John Donahoe (47), den sie 2005 extra dafür einstellte, um ihn zum Nachfolger aufzubauen. Er leitet längst schon die Auktionssparte von eBay, die sich unter seiner Regie bislang nicht erholen konnte. Analysten munkeln schon, dass mit seinem Amtsantritt die Gebühren für Online-Auktionen erhöht würden. Schon der deutsche Markt zeigte aber, dass dieser Weg der Handelsgemeinschaft eher schadet.
Vielleicht kümmert er sich aber auch erst darum, Skype zu stabilisieren. (rm)

WSJ

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