“Generation Google”: Schnell, aber nicht schlau

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Ob das Internet nun dümmer oder schlauer macht, ist eine Sache, über die Wissenschaftler sich bestens streiten können. Derzeit aktuellste These: Die “Generation Google” findet alles, kann aber nichts damit anfangen.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie des University College London: Heranwachsende Internet-Nutzer wüssten zwar genau, was sie wo finden, aber Analyse, kritisches Hinterfragen und ähnliches sei ihnen fremd. Und es wird noch schlimmer.

Null Toleranz, wenn das Internet mal wieder nicht so recht will, und Ungeduld, wenn Navigation und Suche nicht das liefern, was man haben will, breiten sich wie eine Epidemie in alle Altersgruppen aus und sollen inzwischen sogar altehrwürdige Professoren erfasst haben.

Und was hilft nach Expertenmeinung? Bessere Bibliotheken, die aus Internet-Nutzern verständige Menschen machen, und (na klar) bessere Erziehung in der Schule, auf dass aus den kleinen Schmuddelfilm-Suchern mal prima Rechercheure und Wissenschaftler oder sogar Journalisten werden. [gk]

The British Library