EU nimmt Kosten für Auslands-SMS unter die Lupe

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In den nächsten Monaten wollen sich die europäischen Wettbewerbshüter die Preisentwicklung genau anschauen, um dann Ende des Jahres zu entscheiden, ob sie eingreifen.

Nachdem die EU im vergangenen Jahr bereits die Kosten für Auslandstelefonate mit dem Handy per Verordnung beschränkt hatte, denkt man nun auch über ein Eingreifen bei Auslands-SMS nach. Denn die Preise blieben dort in den vergangenen Monaten relativ konstant und sind zudem von Land zu Land sehr unterschiedlich: sie reichen von 15 Cent in Estland bis über 50 Cent in Spanien. Die Wetteberbshüter wollen daher die Preisentwicklung in den nächsten Monaten genau beobachten und bei Bedarf ebenfalls eine Höchstgrenze einführen.

Auch die Abrechnung der Gespräche auf Minutenbasis gefällt den Wettbewerbshütern nicht, da die Mobilfunker untereinander meist genauer abrechnen. (dd)

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