Brasilien verbietet Counter-Strike und Everquest

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Das lateinamerikanische Land ist erfolgreicher als Bayern im Bemühen, „Killerspiele“ zu verbieten.

Bundesrichter Carlos Alberto Simoes verfügte das Verbot bereits im Oktober 2007. Es wurde jetzt wirksam und im ganzen Land angewandt. Der Richter erklärte die Spiele zur „Subversion der öffentlichen Ordnung“ und zu „einem Angriff gegen den demokratischen Staat und das Gesetz und die öffentliche Sicherheit“. Er hatte sich offenbar von Psychologen versichern lassen, Computerspiele seien suchterregender als Drogen. Und kam mit glasklarer Logik zum Schluss, dass sich Counter-Strike leichter bekämpfen lässt als Brasiliens echte Drogenprobleme.

Eine brasilianische Variante von Counter-Strike erlaubte den Spielern wahlweise die Perspektive eines Polizeibeamten oder eines Drogenhändlers in den Slums von Rio de Janeiro.

(Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

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