Arme RIAA: Jetzt auch noch ohne Website

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Viel muss sie ertragen, die Interessensvertretung der amerikanischen Musikindustrie: Jetzt hat man ihr doch glatt die Website gehackt.

Wo man sonst Wissenswertes darüber erfährt, weshalb Filesharing ein Kapitalverbrechen und der Untergang des Abendlandes ist, tummelten sich am Wochenende muntere Hacker, die die RIAA-Site sogar zum Erzfeind Pirate Bay verlinkten. Möglich wurde dies alles, weil die RIAA das Exponent Content Management System verwendet, wie User der Social-News-Site Reddit feststellten.

Und da ältere Versionen des CMS’ offenbar recht anfällig sind für Störungen, fand irgendwann eine SQL-Injektion statt, die prompt der Datenbank des Systems die Existenz kostete, so dass es zunächst einmal ganz leer wurde bei der RIAA. Das konnte zwar zwischenzeitlich behoben werden, aber da man nicht das ganze CMS austauschen konnte, soll es noch ein wenig Auf und Ab gegeben haben. Was bei der RIAA sicher die Position noch weiter verfestigt, dass das Internet des Teufels ist. Haben sie ja gleich gesagt. [Egan Orion / gk]

The Inquirer UK