Nun will die EU unsere SMS-Kosten drücken

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Neben einigen kuriosen Ideen hat die Brüsseler Verwaltung auch immer wieder die Interessen des Verbrauchers im Blick. Zum Beispiel die hohen SMS-Gebühren.

Nachdem es der Kommission gelungen ist, die EU-Bürger mit günstigeren Handy-Tarifen bei Auslandsgesprächen zu beglücken, denken die Verbraucherschützer im Hauptquartier nun darüber nach, auch die Regeln und Kosten für Kurznachrichten und Datendienste zu reglementieren.
Die für Telekommunikation zuständige Kommissarin Viviane Reding teilte mit, dass entsprechende Ideen und Vorgaben bis Ende des Jahres ausgebrütet werden sollen. Nicht gerade ein flottes Arbeitstempo, das die EU-Bürokraten da vorlegen. Aber immerhin könnte es sein, dass die Provider wie schon bei den Roaminggebühren das schlechte Gewissen plagt und sie wieder vorab die Tarife senken. Momentan kosten Auslands-SMS zwischen 15 und 50 Cents pro Stück. Der EU-Durchschnittspreis liegt bei 29 Cent. (rm)

Financial Times