US-Spieleumsätze schnellen auf 18 Milliarden

Allgemein

Jetzt wissen wir warum die Musikverkäufe zurückgehen: weil das ganze Taschengeld für Spielsachen draufgeht.

Nach Zahlen der NPD Group haben US-Amerikaner im vergangenen Jahr 17,94 Milliarden US-Dollar für Videospiele und -Konsolen verschleudert, statt das schöne Geld in wertvolle Kulturgüter wie Musik-CDs, Film-DVDs oder Bücher zu investieren. Das macht dann 28 Prozent mehr als noch 2006. Über den Daumen gerechnet wäre bei einem Wachstum von über einem Viertel pro Jahr das (in etwa gleich hohe) Musikbudget in vier und das für Filmkäufe in etwa acht Jahren verbraucht. Dabei machte schon die Hardware über sieben Milliarden aus, bei einer Steigerung von 54 Prozent gegenüber 2006. Lieblingsspielzeug der US-Bürger war 07 die Nintendo DS mit 8,5 Millionen verkauften Einheiten, gefolgt von der Wii mit 6,3 und der Xbox 360 mit 4,6 Millionen verkauften Geräten. Lasst mich mal überlegen… wann sind denn zum letzten mal die Hälfte mehr Stereoanlagen oder DVD-Abspieler verkauft worden als im Jahr zuvor… grübel… ach, das war vor meiner Zeit. [fe]

Associated Press