Deutschland: Online-Weihnachtsgeschäft verlief nur schleppend

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Die Bundesbürger kauften in der Vorweihnachtszeit nur wenig mehr im Internet als im Rest des Jahres. Schuld sollen das geringe Verbrauchervertrauen und der Bahnstreik haben.

Comscore zufolge verlief das Weihnachtsgeschäft der deutschen Online-Händler eher schlecht. Die Online-Shops konnten nur maximal 12 Prozent mehr Besuche auf ihren Webseiten verzeichnen als im Rest des Jahres. Zum Vergleich: Die Online-Shopping-Aktivitäten in Frankreich und Großbritannien lagen vor den Feiertagen 39 beziehungsweise 35 Prozent über den üblichen Werten.

»Die Online-Verkaufssaison verlief in Grossbritannien und Frankreich normal, während Deutschland dieses Jahr zu Weihnachten hinterherhinkte«, erklärte Bob Ivins von Comscore. Als Ursache hat man das geringe Verbrauchervertrauen und den Bahnstreik ausgemacht, der das Land lähmte.

Die Shopping-Aktivitäten erreichen meist Anfang bis Mitte Dezember ihren Höhepunkt, wenn die Kunden sicher sind, dass sie die Waren noch rechtzeitig erhalten und auch weiterverschicken können. Über das größte Besucherplus in der Vorweihnachtszeit durften sich laut Comscore Otto (plus 13 Prozent) und Amazon (plus 9 Prozent) freuen. (dd)

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