Macbook Air – die kleinen Nachteile

Allgemein

Die perfekte Präsentation lenkt von den Defiziten des Notebook-Flachmanns ab.

Die minimalisierte Bauweise kostet erstmal das optische Laufwerk. Wer CDs oder DVDs einlegen will, muss zusätzlich ein externes Laufwerk mit einpacken. Die Notebook-Tasche sollte aber noch ein paar mehr Seitentaschen haben für all das weitere Zubehör, das durch Einsparungen im Macbook Air erforderlich wird.

Da ist nur ein USB-Anschluss drin, und von Ethernet, Firewire, Modem oder Mikrofon ist schon gar nichts zu sehen. Eine Netzwerkverbindung ist nachzurüsten über einen USB-Adapter. Augenblick mal, da ist ja nur einmal USB. Das schreit schon nach einem USB-Hub. Da manche Geräte für ihren Strombedarf zwei USB-Anschlüsse benötigen, ist besser gleich ein aktiver Hub mit externem Netzteil angesagt.

Diese Maschine hat insgesamt nur drei Anschlüsse für eine minimalistische Starbucks-Generation. Es bedarf keiner prophetischen Gabe, um einen explodierenden Zubehörmarkt von Dockingstationen für alles in einem entstehen zu sehen. Um das Luft-Notebook doch noch wie einen richtigen Computer benutzen zu können.

Erweiterungen sind schon gar nicht mehr drin. Das Macbook erlaubt die relativ mühelose Aufrüstung von Festplatte und Speicher (von mir eben auf 200 GB / 2 GB praktiziert). Das neue Air-Gehäuse aber verhindert nicht nur diese Upgrades, sondern auch den Austausch eines Akkus durch den Benutzer. Das ist ein beunruhigender Trend – erst Ipod und Iphone, jetzt beim Macbook Air.

(Wily Ferret/bk)

Inquirer UK

Inquirer: Macbook Air im Anflug