Iphone verfehlt das Verkaufsziel

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Apples Chefpropagandist verkündete gestern den durchschlagenden Iphone-Erfolg. Tatsächlich konnte das Jesusphone die von ihm selbst geschürten Erwartungen nicht erfüllen.

Vier Millionen Iphones habe man bereits in Umlauf gebracht, erklärte Jobs unter dem Dauerjubel seiner Anhänger. Damit aber liegt Apple nach 200 Tagen noch weit unterhalb der ursprünglichen Zielmarke von zehn Millionen in einem Jahr.

Diese Zahl wird auch kaum mehr zu erreichen sein. Denn mit dem vierten Quartal ist die heiße Verkaufssaison bereits vorbei, wie Steve Jobs zu erwähnen vergaß. Es wären also noch sechs Millionen Iphones loszuschlagen.

Vom exklusiven britischen Iphone-Dealer O2 ist zu hören, dass ihm ein Maulkorb bezüglich der echten Verkaufszahlen verpasst wurde. Und auch die Nachrichten aus anderen Teilen der Welt hören sich nicht so gut an. Apples erhoffter Einstieg in den wichtigsten Handymarkt der Welt – China – fiel erst mal flach. China Mobile hat die Verhandlungen wegen Apples überzogener Forderungen abgebrochen. Auch von Japans NTT Docomo kam noch keine Bestätigung über einen gemachten Deal.

Eine UMTS-Variante zog Jobs bei der Macworld auch nicht aus einem Umschlag und predigte statt dessen von der wunderbaren neuen Softwareversion 1.1.3. Von der es heißt, sie mache stolzen Iphone-Besitzern Ärger, die legal entsperrte Geräte in Frankreich und Deutschland kauften.

(von Tony Dennis/bk)

Inquirer UK

Inquirer: Chinesen verzichten auf das Iphone