Gebrüder Samwer kaufen sich bei Facebook ein

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Das nötige Kleingeld brachten die Jamba-Klingeltöne, mit denen sie von Deutschland ausgehend die Welt terrorisierten.

Zuvor hatten die Vorzeigegründer Ebay als Alando.de nachempfunden, um es dann dreist an Ebay zu verhökern. Die schnelle Kohle vermehrten sie mit Jamba, stießen das Klingeltonimperium dann an Verisign ab, und seither baden sie in ihren Geldspeichern und investieren gelegentlich in Web-2.0-Unternehmen, wie es ihnen gefällt. Unter waren sind sie bei dem skandalgebeutelten StudiVZ beteiligt, das von Holtzbrinck übernommen wurde.

Für Facebook machten Alexander, Marc und Oliver Samwer eben 10 bis 15 Millionen $ locker, was ihnen allerdings nur einen Bruchteil der Firma einbringt. Microsoft hatte bereits 240 Millionen für 1,6 Facebook-Prozente hingelegt, was einer Bewertung von 15 Milliarden $ für das ganze Unternehmen entspricht.

Die Samwers bestätigten ihre Beteiligung, wollten die Größenordnung aber nicht nennen. Sie sollen angeblich den Facebook-Start in Europa und insbesondere in Deutschland unterstützen. Ein Samwer im Originalton: „Es geht unter anderem darum, Mitarbeiter zu finden und Traffic zu erzeugen.“

(bk)

Wall Street Journal

Financial Times Deutschland