Auch wer nicht über VPN-Know-how verfügt soll mit dem WLAN-Router von Zyxel bequem von unterwegs auf seine im LAN gespeicherten Dateien zugreifen können – über eine verschlüsselte Verbindung, versteht sich. Ob es wirklich so einfach wie versprochen ist, zeigt der Test.
Sicheres Funknetzwerk
Zyxel NBG-510S
Seinem neuen WLAN-Router NBG-510S hat Zyxel zwar noch kein schnelles Funknetzwerk nach 802.11n-Draft spendiert, immerhin aber einen Turbo-Modus, der den Durchsatz im Zusammenspiel mit einigen Client-Adaptern des Herstellers über 802.11g-Niveau heben soll. Im Test werden über eine kurze Strecke bei aktivierter Verschlüsselung mit WPA 2 knapp 3,1 MByte pro Sekunde übertragen – das ist nicht herausragend, aber ordentlich und reicht auch für Downloads an Internet-Anschlüssen mit 16 MBit/s mehr als aus.

Gut gefällt, dass sich die Funkstrecke mit WPA und WPA2 sichern lässt, und das nicht nur in der einfachen Variante mit Pre-shared Keys (PSK), sondern auch unter Zuhilfenahme eines Authentifizierungs-Servers. Das ist vor allem für viele Firmen wichtig. Schade jedoch, dass Zyxel auf andere Profifunktionen verzichtet hat: so lassen sich beispielsweise die Logs beim NBG-510S im Unterschied zu anderen Zyxel-Geräten nicht per Syslog an einen Server übertragen.
Dafür punktet der Router mit einfachen Fernzugriffsfunktionen. Wer von unterwegs auf Dateien seines Rechners zugreifen will, schafft dies mit dem NBG-510S auch ohne VPN-Know-how.









