Ungepatcht Surfen: Nur 5 von 100 Rechnern sind sicher

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Secunia bietet ein Tool an, mit dem PCs auf Schwachstellen beziehungsweise ungepatchte Software untersucht werden. Seit Januar ist »Secunia PSI« auf rund 20.000 PCs installiert. Ergebnis: Nur fünf von 100 Rechnern sind sicher.

Wer Betriebssystem und Software stets auf dem aktuellen Stand halten möchte, verliert oft den Überblick. Hier helfen kleine Tools, die derartige Prüfungen übernehmen und Alarm schlagen, so bald für ein Programm eine neuere – und oft auch sicherere – Version verfügbar ist.

Sicherheitsdienstleister Secunia, der oft durch das Aufdecken von Lücken und Exploits in die Schlagzeilen gerät bietet solch ein Tool mit Secunia PSI an.

Seit Anfang 2008 ist die Software auf rund 20.000 Systemen installiert und gibt den Status des jeweiligen PCs an Secunia zurück. Ergebnis: Nicht einmal fünf von durchschnittlich 100 Computern sind mit ihrer Software auf dem aktuellsten Stand der Sicherheit. 5000 verbreitete Anwendungen wurden untersucht, darunter Browser, E-Mail-Clients und Mediaplayer. Auf rund 42 Prozent aller untersuchten Rechner fand Secunia PSI elf oder mehr unsichere Applikationen – und dabei stammen die Angaben von Secunia-Usern. »Anwendern also, die durchaus sicherheitsbewusster sind als der Durchschnitts-Websurfer«, so Jakob Balle von Secunia im Blog Security Watchdog. (tk/mk)
(Tomshardware – pc-professionell.de)

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