“Jungenstreiche!” – Darf Gizmodo weiter auf die CES?

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Nachdem die Gadget-Website zugab, Bildschirme auf der Messe reihenweise per Fernbedienung auch während Vorführungen abgeschaltet zu haben, steht die Website unter Beschuss.

Das Gadget-Blog Gizmodo hat sich selbst in die Fahrwasser der “unseriösen” Berichterstattung begeben, weil auf den CES-Seiten der Blogger zugegeben wurde, was sie da während der CES in Las Vegas angestellt hatten.

Die Gizmodo-Autoren gaben zu, einen ” TV-B-Gone clicker” genutzt zu haben, um reihenweise ganze TV-Banken abzuschalten. Sogar eine Motorola-Pressekonferenz wurde auf diese Weise unterbrochen.

Die “The TV-B-Gone clicker” der Firma MAKE ist eine kleine Fernbedienung der Firma MAKE, die nahezu jeden Fernseher in der Nähe durch ein Infrarot-Signal abschaltet. Die Kommentare zum Beitrag, in dem die Autoren ihre Streiche beichteten, wanken von “kindisch” über “witzig” bis hin zu “unmöglich”.

Die Consumer Electronics Association allerdings, die die CES organisiert, hat Gizmodo einen bösen Brief geschrieben: Englischsprachig stand folgendes zu lesen: “We have been informed of inappropriate behaviour on the show floor by a credentialed media attendee from the website Gizmodo, owned by Gawker Media. Specifically, the Gizmodo staffer interfered with the exhibitor booth operations of numerous companies, including disrupting at least one press event.”. Der Gizmodo-Angestellte, der das angestellt habe, dürfe keine zukünftigen CES events mehr besuchen – striktes Hausverbot.

Weitere Sanktionen gegen Gizmodo und Gawker Media stünden zur Diskussion. Ein Aussteller allerdings sagt, er sei doch selber schuld – die Infrarot-Empfänger hätte man einfach nur überkleben müssen. (mk)

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