Durchbruch: Dauertest mit Brennstoffzellen-Handy

Allgemein

Halb Asien experimentiert mit der alternativen Technik als Akku-Ersatz. Doch den Kanadiern gelang nun der entscheidende Durchbruch – mit einem US-Handy.

Eine Brennstoffzelle in einem Mobiltelefon von Motorola (SLVR L7) soll einen halbjährigen Praxistest mit Bravour bestanden haben, meldeten die Entwickler des Energieversorgers Angstrom Power. Andere Versuche, vor allem der Japaner, waren eher ernüchternd, da die Zellen entweder zu groß oder die Energieausbeute zu niedrig waren.

inq_angstrom.jpg
Die kanadische Lösung hat den Vorteil, nicht größer als ein herkömmlicher Akku zu sein und somit das Serienhandy nicht aufzublähen (25 Kubikzentimer Volumen, 2,92 cm Kantenlänge). Und es wurde das erhoffte Ergebnis erzielt: Keine Ausfälle und eine doppelt so lange Laufzeit wie mit dem traditionellen Akkupack. Die Energiezufuhr (1 Watt Dauer-, 3 Watt Spitzenleistung) reichte stets fürs Telefonieren. Besser noch: Die Laufzeit der Brennstoffzellenladung soll doppelt so lang gewesen sein wie mit normaler Akkutechnik. Nächster Riesen-Vorteil: Statt stundenlanger Ladesessions am Netzteil kann die Brennstoffzelle laut Angstrom in nur 10 Minuten nachbetankt werden – auch unterwegs. Nun müsse sich nur noch ein Hersteller oder Provider melden, um die Mini-Wasserstoffzelle und die Nachfüllpacks in den Markt einzuführen. (rm)

Physorg

Angstrom