Britische Schulen verzichten auf Windows Vista

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Die Kosten für ein Upgrade seien zu hoch: nicht teure Lizenzen, sondern vor allem die Installation, das Testen und die nötigen Hardware-Upgrades würden die Schulen zu viel kosten.

Die britischen Schulen düfen nicht auf Vista aufrüsten, orderte vergangene Woche das britische Kultusministerium auf Basis eines Reports der “British Educational Communications and Technology Agency (BECTA)”. Diese erklärte zudem, man solle das Open Document Format ODF nutzen, um seine Dateien zu sichern. Auch Office 2007 sei nicht sinnvoll.

Grund sind nicht wieder einmal die hohen Lizenzkosten, sondern vor allem das Drumherum. Schulen sollten nur dann Vista erwägen, wenn sie ohnehin eine neue Infrastruktur implementieren, rät der Report den Schul-Direktoren. Wer allerdings schon andereWindows-Versionen und ältere Rechner habe, solle erst einmal warten, bis die Budgets für neue Hardware freigegeben sin – die müsse dann sowieso eingerichtet werden.

Der geringe Nutzen von Vista-Upgrades jedenfalls rechtfertige im Vergleich zum Aufwand die Upgrades nicht. Ein Update auf Vista würde die britischen Schulen rund 233 Millionen Euro kosten, wovon aber nur ein Drittel bei Microsoft lande – der Rest in Installation, Tests und Wartung sowie Hardware-Upgrades. Auch für Office 2007 gäbe es keine überzeugende Argumentation. Der vollständige Report ist als PDF hier zu finden. (mk)

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