Sony halbiert Produktionskosten der PS3

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Im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. März 2008 endet, macht Sonys Spieleabteilung geschätzte 1,4 Milliarden $ Miese. Das soll sich durch die verbilligte Herstellung der Playstation 3 ändern, verspricht sich Sony.

Etwas Nachteiliges über die geldvernichtende PS3 möchte Sony-Boss Howard Stringer dennoch nicht sagen. Immerhin soll sie mitgeholfen haben, das HD-Format Blu-Ray nach vorne zu bringen und so ein Desaster wie bei Betamax zu verhindern. Jetzt aber könne die Flaggschiff-Spielekonsole zu wesentlich niedrigeren Kosten produziert werden, wie es Microsoft bei der Xbox 360 durch laufende Einsparungen bereits vorgemacht hatte.

Als die PS3 im November 2006 in die Welt kam, kostete ihre Herstellung noch über 800 $ je Konsole. Laufende Anpassungen haben das bereits auf rund 400 $ reduziert. Kota Ezawa von Nikko Citigroup: „Wir glauben, dass der wichtigste Beitrag dazu in der Vereinfachung besteht. Durch eine geringere Anzahl der verwendeten Teile konnten die Kosten reduziert werden.“

Damit stehen die Chancen gut, dass die Games Division von Sony ab Ende 2009 wieder gewinnbringend wird. Nachdem in diesem Geschäftsjahr ein Verlust von 1,4 Milliarden zu rechnen ist, der einem Verlust von 2,1 Milliarden im vorhergehenden Jahr folgt.

(bk)

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