Identitätsdiebstahl: Bankboss um Peanuts erleichtert

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Die Schlamperei im eigenen Laden traf den Chairman der Barclays Bank. Und ihm kamen 10.000 Pfund abhanden.

Da staunte Marcus Agius, der Chef der drittgrößten britischen Bank, die 1690 in London gegründet wurde und weltweit fast 120.000 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Identitätsdieb hatte genug persönliche Informationen über Agius zusammengetragen, um den Mitarbeiter in einem Callcenter überzeugen zu können. Der schickte ihm als Ersatz eine neue Barclaycard auf seinen Namen. Der raffinierte Bankräuber nahm das Kärtchen und hob bei einer Bankfiliale 10.000 Britische Pfund (rund 13.200 Euro) ab. In der Bankersprache also Peanuts, wie Josef Ackermann von der Deutschen Bank bestätigen kann.

Barclays Bank stellt es gegenüber der BBC als menschliches Versagen dar: „Die Vorschriften wurden nicht vollständig befolgt, und wir haben daraus gelernt.“ Im übrigen hätten alle Kunden eine hundertprozentige Garantie gegen Betrug, so lange sie einigermaßen sorgfältig mit ihren persönlichen Informationen umgingen.

(bk)

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