Britische E-Agentur: Kein Vista oder Office 2007

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Die BECTA rät ab von der Verwendung des neuen MS OS und MS Office. Zu viele Nachteile.

Die British Educational Communications and Technology Agency (Becta), zuständig für die Integration von Technologie in die Ausbildungsanstalten Ihrer Majestät Queen Elisabeth II. hat ihre Empfehlungen veröffentlicht. Der Einsatz von Windows Vista wurde ein Jahr lang geprüft und nicht für gut befunden. Schulen und Universitäten sollen sich davon fernhalten, zumindest was bestehende IT-Installationen betrifft. Nur 22 Prozent aller im Vereinigten Königreich vorhandenen Schul-PCs seien überhaupt in der Lage, Vista zufriedenstellend einzusetzen, die anederen müssten kostenintensiv aufgerüstet oder erstetzt werden. Auch sollte gemischte Netzwerke vermieden werden, man solle bei Windows XP bleiben. Ähnliches gilt für Microsoft Office 2007, bei welchem die BECTA handfeste Gründe für ein Upgrade vermisst, ebenso wie die fehlende Kompatibilität. Das MS “Office Open XML” werde nämlich von keiner konkurrierenden Office-Suite vollständig unterstützt, während ODF von OpenOffice und einer Reihe anderer Suiten genutzt wird und bereits zum internationalen Standard erhoben wurde. Ab dem Juli nächsten Jahres wird das freilich anders, ab dann gibt es neue PCs nur noch mit Vista. [fe]

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