Wird Intel wegen Wettbewerbsverzerrung angeklagt?

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Der General-Staatsanwalt von New York leitete eine Untersuchung gegen Intel ein. Vorwurf: Der Chipgigant habe Kunden genötigt, Serverchips des Rivalen AMD auszuschließen.

Die Staatsanwaltschaft überzieht Intel gerade mit einer Flut gerichtlicher Anweisungen, die entsprechenden Dokumente und Informationen über die Preisgestaltung herauszugeben. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, hat Intel gegen die Kartellbestimmungen von Bund und Staat verstoßen.

Abgesehen von staatlichen Sanktionen würde der Konzern im Falle einer Verurteilung sicher in der Folge auch mit einer saftigen Schadensersatzklage rechnen dürfen. Die EU-Kommission untersucht ja seit Jahren ähnliche kartellrechtliche Verstöße und könnte Intel mit einer Geldbuße von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes belegen. (rm)

Bild: Intel

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