Krise? Erste Warnzeichen bei AT&T

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In nur 48 Stunden rutschte das US-Börsenschwergewicht um 7,5 Prozent in die Tiefe. Auslöser: Die Kunden zahlen nicht.

Sind es nun die überzogenen iPhone-Gebühren oder die ersten Vorzeichen einer verschärften Konsumkrise? Auf jeden Fall hat AT&T plötzlich mit einer enorm schlechten Zahlungsmoral seiner Kunden zu kämpfen – übrigens auch im Festnetz- und Breitbandmarkt.

Als Reaktion auf die fehlenden Zahlungseingänge schaltete der Konzern reihenweise Telefonanschlüsse ab. Das kam an der Börse gar nicht gut an, wo die Aktie des Unternehmens massenhaft abgestoßen wurde. Damit dürfte der Glanz des iPhone-Exklusivproviders verblasst sein.

AT&T-Chef Randall Stephenson versucht derweil, den Markt zu beruhigen: Die Umsätze im Mobilfunk und bei Geschäftskunden können bislang den Folgen der US-Hypothekenkrise trotzen. (rm)

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