Intel: Diesmal soll es der ultramobile PC aber bringen

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Chip-Oberboss Paul Otellini geht davon aus, dass portable Mini-Computer mit vollem Keyboard und 4-Zoll-Display die Mobiltelefone verdrängen. Huh? Äh, wenigstens bei Online- und Office-Aktivitäten.

Um diesen selbst definierten Trend nun auch in Gang zu bringen, pusht Intel seine zweite UMPC-Generation: Schon im zweiten Quartal wolle der Hersteller die passenden Prozessoren und Chipsätze ausliefern. Auf der CES in Las Vegas führte Intel seine neue Menlow-Plattform mit dem frischen Mobil-Prozessor Silverthorne vor. Er ist natürlich deutlich kleiner als eine klassische PC-CPU und verbrauche zusammen mit dem Chipsatz nur ein Zehntel der Energie wie das alte (und sagen wir es ruhig: nicht erfolgreiche) UMPC-Design.
Wir dürfen gespannt sein, denn die bisherigen PDAs und Mini-Computer haben im Markt nicht gerade Warteschlangen vor den Kaufhäusern verursacht, die Blackberrys mal ausgenommen. Erst das Mini-Notebook Eee PC löste jüngst so etwas wie einen Hype aus. Intel-Manager Otellini setzt vor allem darauf, dass die Kombination aus UMPC, Internet-Services und Navigationshilfen zum Durchbruch führen dürften. WiMAX solle dabei für den ununterbrochenen Breitband-Zugang ins weltweite Netz sorgen. Gibt es keinen Empfänger in der Nähe, sollen die UMPC 2.0 auf Mobilfunknetze ausweichen. (rm)

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