CES 2008: Keyboard mit programmierbarem Tastendesign ist da

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Das sagenumwobene Optimus Maximus ist da: Viel wurde darüber geschrieben, wir hatten die “Zaubertastatur” jetzt in Händen.

Die Studie des russischen Design-Studios Art Lebedev ist zum Produkt geworden. Die Tastatur, auf der die Tasten kleine Bildschirme sind, die sich der Anwendung anpassen, wurde zunächst in Bildern, dann auf Videos gezeigt. Wir haben sie angesehen und sind der Meinung: Noch besser noch als die Mythen, die sich um das Gerät rankten.

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Art Lebedev zeigt stolz die Optimus Maximus – eine Tastatur, die durch Software ihr Tasten-Layout verändern kann. Mit zwei Exemplaren, die voll lauffähig waren – eine an den Mac angeschlossen, die andere als Demo aktiv – konnten wir mehrere Eindrücke sammeln:
Das Display Jede Taste ist sehr klar, die Tastenanschläge fühlen sich nicht zu hart oder zu weich an, und wer die Shift oder Shift-Lock-Taste drückt, merkt sofort, dass sich die Anzeigen auf der Tastatur ändern. Mit einem kleinen Tool kann man das Design und die Funktion jeder Taste festlegen.

Einziger Nachteil: Weil sich meisten Messebesucher nicht die Finger wuschen, wurde die Tastatur sehr fettig. Die russischen Mitarbeiter des Standes hatten jedoch Desinfektion-Spray für ängstliche Nutzer parat.

Die Tasten zum Waschen einzeln herauszunehmen ist viel einfacher als mit herkömmlichen Tastaturen – das gesammelte Fett auf dem Keyboard zeigte auch, dass dies nötig ist. Die solide Tastatur hält etwas aus, aber sie hat ihren Preis: 1500 US-Dollar sind nicht gerade ein Preis, den man für eine Tastatur erwartet. Für Angeber? (mk)

Bidergalerie ___

Keyboard-Designer Art Lebedev zeigt sein Werk|lebedev1_400.jpg|Die Rückseite des “Zauberkeyboard” kommt mit zwei USB-Ports und einem internen SD-Kartenleser|lebedev2_400.jpg|Das Aussehen jeder Taste ist programmierbar|lebedev3_400.jpg|Jede Taste des Keyboards lässt sich trotz enthaltenem Minidisplay leicht entfernen|lebedev4_400.jpg

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