Queen zockt mit Williams Wii

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Unser Hofberichterstatter Nick Farrell, einst selbst im Dienste der Königin, informiert über die aktuelle Entwicklung hinter den Palastmauern.

Die Queen liebt Gadgets. 2001 bekam sie ihr erstes Handy und tauscht es seither regelmäßig gegen eines mit den aktuellsten Features aus. Sie stieg schon früh auf E-Mail ein, und 2005 ließ sie sich einen Ipod überreichen, auf dem 100.000 Tracks gespeichert sind. Auf ein Iphone ließ sie sich als ernsthafte Blackberry-Nutzerin jedoch nicht ein.

Als der 25-jährige Prince William zu Weihnachten von seiner Freundin Kate eine Wii geschenkt bekam, entging das auch der Königin nicht. Als sie ihren Enkel daddeln sah, wollte sie es unbedingt auch versuchen. Sie spielte Bowling und soll allen royalistischen Berichten zufolge eine echte Begabung dafür haben. Zwar habe sich William dabei vor Lachen gebogen, doch sei er zugleich enorm beeindruckt gewesen. In ihrer Zielgenauigkeit sei die 81-jährige so gut wie andere, die nur halb so alt sind.

Der Prinz soll es jetzt allerdings schwer haben, selbst wieder an die Spielekonsole zu kommen: „Seine einziges Problem besteht jetzt darin, die Wii aus den Klauen der Königin zu reißen. Sie zeigt alle Anzeichen, eine Nintendo-Abhängige zu werden.“

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Unser britischer Kollege Nick Farrell wurde einmal aus seinem Job im Windsor Castle gefeuert, bei dem er für 6.000 Pfund jährlich Computer zu bedienen hatte. Er hatte ein brandneues Faxgerät als „dampfgetrieben“ bezeichnet und das neue Computersystem der Abteilung charakterisiert als „Unfall, der gleich passieren wird“. Beim Kündigungsgespräch bekam er zu hören. „Wir sind von Ihrem Sinn für Humor nicht angetan.“ Wir wissen, was sie damit meinten.

(von Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

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