Mann riskiert Leben für sein Iphone

Allgemein

Er ignorierte die warnende Stimme Darwins und sprang seinem Jesus-Phone hinterher.

New York, in den frühen Morgenstunden gegen zwei Uhr. Bijan Rezvani sprang seinem Iphone hinterher auf die Gleise der U-Bahn. Das hätte ihm einen tödlichen Stromstoß durch die stromführende dritte Schiene einbringen können, Bisse von aufgescheuchten Nagetieren, und einfahrende Züge hätten ihm auch noch das Lebenslicht ausblasen können. Doch der innere Jobs zwang ihn, sein Leben für das entglittene iToy® einzusetzen – wenn man es denn ein Leben nennen kann.

Nein, er habe gar nicht weiter darüber nachgedacht, erklärte er später. Auch ein Freund hatte ihn nicht davon abhalten können.

Rezvani schaffte es, wieder rechtzeitig aus dem U-Bahn-Schacht zu klettern. Das Iphone war reichlich zerkratzt, aber das war es wie viele andere auch vorher schon.

Wäre Steve Jobs, dem die Seele dieses Iphone-Besitzers schon lange gehört, über eine so heroische Tat begeistert gewesen? Vielleicht doch nicht so richtig, denn das gefährdete Iphone war entsperrt, und ein NES-Emulator war auch noch installiert.

(Nick Farrell/bk)

Inquirer UK

Laptop Mag