Intel steigt beim OLPC-Projekt aus

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Weil man bei One Laptop per Child (OLPC) nicht will, dass Intel andere Billig-Systeme ebenfalls unterstützt, zieht sich der Chiphersteller kurzerhand aus dem Projekt zurück.

Erst vor einem halben Jahr war Intel bei OLPC eingestiegen, doch nun ist das Engagement für das XO Laptop auch schon wieder vorbei. Der Chiphersteller zieht sich aus dem Projekt zurück, nachdem man größere Differenzen mit der OLPC-Führung nicht überbrücken konnte. Die forderte, wie Intel-Sprecher Chuck Mulloy der Nachrichtenagentur Reuters erklärte, dass man sich ganz auf das OLPC-System konzentriere und andere Projekte nicht weiter unterstütze. Das wollte sich Intel allerdings nicht vorschreiben lassen, schließlich hat man mit dem Classmate PC selbst einen preiswerten Rechner für Schwellenländer entwickelt. Weitere Projekte werden wahrscheinlich in diesem Jahr folgen. »Wir haben immer gesagt, dass es viele Lösungen gibt. Am wichtigsten ist es, den Bedürfnissen gerecht zu werden«, sagte Mulloay. (dd)

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