EU will einheitliches DRM

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Gleicher Kopierschutz für alle, und einheitliche Regulierung der Lizenzen. Wenn das mal gutgeht.

EU Kommissarin Viviane Reding, zuständig für die Informationsgesellschaft, will ein EU-weites, einheitliches, interoperables und konsumentenfreundliches DRM. Ausserdem soll die Abrechnung von Lizenzen bei Online-Distribution grenzüberschreitend passieren, ohne eine Zerstückelung des Marktes in einzelne Länder. Als Argument dafür stellte sie die Frage: “Wollen wir eine starke Musik- Film- und Spieleindustrie?”. ‘Türlich! Allerdings hat auch sie erkannt: “Europas Medienindustrie leidet unter der territorialen Zersplitterung, einem Mangel an klaren, verbraucherfreundlichen Regeln zur Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material im Internet und der schwerwiegenden Uneinigkeit der beteiligten Gruppen über fundamentale Fragen wie Lizenzgebühren und Privatkopien.” Gut erkannt, Frau Reding. Am besten, wir machen alles genau so, wie Vivendi und Bertelsmann es uns sagen, dann entwickelt sich sehr schnell eine blühende und verbraucherfreundliche Industrie ausserhalb der überalterten Konzerne. [fe]

Ars Technica