Cyberkriminelle nutzen Bhutto-Ermordung

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Schon am Tag des blutigen Attentats verbreiten infizierte Webseiten Malware.

Aktuelle Ereignisse und ihre darauffolgenden Such-Lawinen auf Google und anderen Search-Engines sind einer der Lieblingsspielplätze von Cyberkriminellen. Hersteller von Security-Software wie WebSense, McAfee, oder Symantec warnen daher vor den üblichen Tricks: eine Websuche nach der ermordeten pakistanischen Politikerin Benazir Bhutto führt all zu oft auf Webseiten, die Live-Videos versprechen und dafür einen angeblich benötigten Video-Codec bereitstellen. Hier handelt es sich natürlich um Malware wie den Zlob Trojaner. Andere Webseiten mit behaupteten Informationen über das Attentat versuchen mit Hilfe des MS06-014 Exploits ungepatchte Rechner über eine kritische ActiveX-Sicherheitslücke anzugreifen. [fe]

Computerworld