Studie: IT-Budgets werden 2008 fast nicht wachsen

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US-Amerikanische Marktforscher gehen davon aus, dass die derzeit kränkelnde US-Wirtschaft auch die Budgets der gesamten westlichen Welt bremsen wird – und dass hier an den IT-Budgets zuerst geknausert wird.

Forrester Research hat seine Voraussagen für 2008 wieder reduziert, nachdem die Bankenkrise in den USA noch weitere Krisen nach sich zog. Weil viele Unternehmer vorsichtig sind, würden sie 2008 ihre IT-Budgets nur sehr zögerlich erhöhen, erklärt die aktuelle Studie der Marktforscher.

Forrester sagte zuletzt noch ein IT-Budget-Wachstum in US-Firmen von 5,3 Prozent voraus, berichtet die Infoworld, nun hat man sein Orakel (das auf der Interpretation statistisch erfasster Daten beruht) auf 4,8 Prozent zurückgestuft. Das ist die zweite Dämpfung in den Vorhersagen des Unternehmens: Man könne durch die positive Stimmung sogar ein Wachstum von 8 Prozent erreichen, hieß es noch Anfang Oktober. Bei Software und Netzwerken stuften die Zahlenhexer ihre Wachstumsvorhersagen von 12 auf 9 Prozent herunter.

Vielleicht um nicht gar so negativ dazustehen haben die Zahlendreher des Marktforschers gleich noch Licht am Ende des Tunnels entdeckt: Nur in den ersten drei Quartalen 2008 sei die Zurückhaltung groß, dann aber soll der Markt richtig durchstarten – und im gesamten Jahr 2009 durchgehend erhellend bleiben.

Der IT-Branchen-Nikolaus Forrester erklärt gleich dazu, welche Technik-Erneuerungen sich die CIOs nach Ende der Blockadehaltung ihrer Chefs vornehmen dürfen: Unified Communications (also IP-Technik nicht nur für die Telefonie), SOA und Web-Applikationen oder gar eine Mischung von beiden. Eine Investition in neue Techniken sei generell wichtig, umn das eigene unternehmen konkurrenzfähig zu halten. (mk)

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