IT-Firmen: Leben auf Pump wird schwieriger

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Nicht nur Häuslebauer zittern vor der US-Immobilien-Finanzkrise, auch Firmen wie Intel und STMicro müssen für Kredite Klinken putzen gehen.

Das gemeinsame Projekt Numonyx zur Produktion von Flash-Speicher, das im Mai angekündigt worden war, sollte eigentlich im wesentlichen auf Pump aufgebaut werden, und zwar mit einem festen Kredit von 1,3 Milliarden Dollar und einem revolvierenden Kredit in Höhe von 250 Millionen Dollar. Inzwischen aber sitzen die Banken fest auf ihrem Geld, und wie der gemeine US-Bürger müssen auch die Unternehmen knapsen.

Ausbaden muss das in diesem Fall der kleinere Partner STMicro, der als Ausgleich dafür, dass er sein existierendes NOR-Flash-Geschäft in das Gemeinschaftsunternehmen einbringt, eigentlich mit Bargeld entlohnt werden sollte – jetzt bekommt er dafür Wertpapiere.

Da Intel weiterhin die selbe Summe investieren will, ändert sich nichts an der Dimension des Projektes, das aber mit weniger Schulden und niedrigerer Kreditlinie an den Start geht. Funktioniert doch mit dem soliden Haushalten – man muss nur wollen. [gk]

ArsTechnica